Diabetes: Eine strukturierte Behandlung hat viele Vorteile

Wer an Diabetes leidet, profitiert von einer strukturierten Versorgung. Die Behandlung ist nicht nur günstiger, sondern nachweislich besser. SWICA unterstützt aus diesem Grund das Disease-Management-Programm von Medbase, das von zahlreichen Partnerpraxen angeboten wird.

Fast eine halbe Million Menschen leiden in der Schweiz an Diabetes – Tendenz steigend. Dabei kann die Krankheit ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Menschen bekommen die Erkrankung gut in den Griff, bei anderen führt sie mit den Jahren zu Folgeschäden. 
Bei Diabetes ist es wichtig, seinen Körper und die Erkrankung gut zu verstehen und zu wissen, was man selbst für die eigene Gesundheit tun kann. Die optimale Diabetes-Behandlung besteht immer aus der individuellen Zusammenarbeit der Patientin oder dem Patienten mit den Ärztinnen und Ärzten sowie anderen Fachleuten. Dazu können zum Beispiel Personen aus der Pflege, der Diabetes- und Ernährungsberatung sowie aus der medizinischen Fusspflege zählen.

Ein Programm für die optimale Zusammenarbeit 

Menschen mit Diabetes profitieren von einer strukturierten Behandlung. Medbase und weitere SWICA-Partnerpraxen arbeiten daher seit mehreren Jahren mit entsprechenden Betreuungskonzepten – auch Disease-Management-Programme (DMP) genannt –, anhand derer sie ihre Patientinnen und Patienten behandeln. SWICA unterstützt das Programm bei Diabetes Typ 2 finanziell und konzeptionell und macht damit eine optimale Behandlung für ihre Versicherten möglich. 
 

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Wie funktioniert das integrierte Behandlungskonzept bei Diabetes?

Das Behandlungskonzept bietet einen individuellen Behandlungsplan, der auf anerkannten, evidenzbasierten medizinischen Leitlinien basiert. Er beinhaltet die Vereinbarung von Therapiezielen zwischen der Patientin oder dem Patienten und den betreuenden Gesundheitsfachpersonen. Davon werden Massnahmen abgeleitet: zum Beispiel Beratungstermine, regelmässige Kontrolluntersuchungen, die Anpassung der medikamentösen Behandlung oder Physiotherapie. Die Behandlung wird dokumentiert, regelmässig evaluiert und gegebenenfalls angepasst. Aufgrund der Betreuung durch ein interprofessionelles Team bestehend aus Praxisassistentinnen, Therapeutinnen und Coaches, werden die Patientinnen und Patienten eng begleitet.
 

Bessere Versorgung dank vernetzter Behandlung

Das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie (WIG) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) begleitet das Disease-Management-Programm von Medbase bereits seit mehreren Jahren. Die Ergebnisse sind klar: Die Qualität der Behandlung ist mit Programm besser als ohne. Ausserdem hat die strukturierte Behandlung einen dämpfenden Effekt auf die Kostensteigerung: Im Jahr 2022 waren die Kosten pro Person im Programm im Schnitt um 1’999 Franken tiefer als bei der Kontrollgruppe.

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«Strukturierte Programme wie das DMP bei Diabetes von Medbase sichern eine hohe Behandlungsqualität.»

Prof. Dr. med. Eva Blozik

Leiterin Versorgungsmanagement bei SWICA
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Aktuell: Fokus Augen-Gesundheit

Aktuell wird das Disease-Management-Programm für Menschen mit Diabetes im Rahmen von Trio+, dem Winterthurer Gesundheitsnetzwerk von Medbase, dem Kantonsspital Winterthur (KSW) und SWICA, ausgebaut. Dabei erhält die zweijährliche Augenkontrolle mehr Aufmerksamkeit. Diese hilft, diabetische Retinopathie früh zu erkennen und zu behandeln; auch Katarakt und Glaukom werden erfasst. Die geplante engere Zusammenarbeit zwischen Medbase und dem KSW und der gemeinsame Fokus auf die Augenkontrollen ist besonders wichtig, denn Abrechnungsdaten von SWICA haben gezeigt, dass rund 30 Prozent der Diabetes-Betroffenen die regelmässige Augenuntersuchung nicht wahrnehmen.

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